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ASKÖ Badminton Verein Wels

Mit einem souveränen 6:2-Heimerfolg gegen Kremsmünster beendet der ABV Wels die OÖ. Mannschaftsmeisterschaft der 1. Klasse Nord auf Rang vier, ist somit nicht Fixabsteiger und nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses vom dritten Platz entfernt. Den Welsern merkte man zu Beginn des Spiels die Nervosität klar an, lautete doch die Devise „verlieren verboten“, um nicht von der 1. Klasse fix abzusteigen, nachdem ja gleich 4 Mannschaften nur durch einen Punkt getrennt sind.

Nach einem 1:1 bei den Herren-Doppel brachte das Damen-Doppel Alexandra Schwetz und Verena Schlachter die Welser in Führung. Obwohl man überraschend Anlaufschwierigkeiten hatte und den ersten Satz abgeben musste, setzten sie sich schlussendlich in drei Sätzen gegen die Damen aus Kremsmünster durch.

Wie bereits in den Begegnungen davor, waren die Damen wieder einmal eine sichere Bank. Neben dem Sieg im Doppel wurden auch das Einzel sowie das Mixed gewonnen. Dabei gewann Verena Schlachter gemeinsam mit ihrem Partner Markus Benda souverän in zwei Sätzen. Eine klare Angelegenheit war auch die Einzelbegegnung für das Nachwuchstalent Alexandra Schwetz. Damit behielt sie nicht nur ihre weiße Weste in dieser Saison, sondern untermauerte ihre dominante Rolle in der Liga. Die erst Fünfzehnjährige gab in den acht gespielten Einzelpaarungen lediglich einen Satz ab.

Sehr gute Leistungen der Herren sicherten schlussendlich den klaren Sieg. Nachdem Josef Franzmeier in zwei Sätzen den Kürzeren zog , Bernhard Huber sein Spiel in zwei Sätzen gewann, stand der Sieg der Welser vor dem letzten Herreneinzel bereits fest. In diesem abschließenden Spiel der jeweiligen Nr. 1 setzte sich der gegen Saisonende immer besser in Form kommende Tomas Leko gegen seinen Gegner in drei Sätzen durch. Die beiden letzten Sätze gewann er dabei souverän.

Ob dieser Sieg und Tabellenrang vier für den Klassenerhalt genügt, oder ob doch noch ein Relegationsspiel zum Klassenerhalt ansteht, ist noch nicht klar. Durch den Abstieg der Sportunion Ohlsdorf aus der 2. Bundesliga und den dadurch bedingten Verschiebungen in den darunter liegenden Klassen kann es sein, dass gegen den Vierten der 1. Klasse Süd (ASKÖ Steyrermühl) um den Klassenerhalt gespielt werden muss.

„Es ist schon etwas kurios, dass man als Viertplatzierter nicht sicher ist, ob man in der Liga bleibt“, so ein etwas verwunderter Obmann Markus Benda.

„Egal wie es kommt, mit der Qualität unserer Mannschaft brauchen wir uns vor niemanden fürchten. Als Aufsteiger haben wir gezeigt, dass wir auch in dieser Klasse gegen alle gewinnen oder zumindest mithalten können. Und mit der erfreulichen Entwicklung der einzelnen Spielerinnen und Spieler sowie dem nachdrängenden sehr guten Nachwuchs blicken wir positiv auf die kommenden Herausforderungen und die nächste Saison“, so Benda weiters.